Christina Hartmann, Bürgermeister-Kandidatin für Verden, auf der Südbrücke


Das Herz der Stadt

ist Chefsache.

Sieben Ortsteile, eine Kernstadt –
gemeinsam das Beste für unser Zuhause erreichen

Für Verden

In unserer Stadt läuft es gut – aber nicht für alle gleich gut. Das will ich ändern.
Ich stehe für eine Politik, die niemanden vergisst, die nicht nur die Lauten hört. Ich bin da für die, die anpacken, die mit Mut und Tatkraft investieren oder sich ehrenamtlich engagieren und unsere Stadt vorwärtsbringen – und für die, die Unterstützung brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen.

Klar. Fair. Für alle.

Innenstadt

Das Herz von Verden ist Chefsache

Innenstadt revitalisieren:

Ich sehe es als meine Aufgabe, zusammen mit der Stadtverwaltung und dem Stadtrat Rahmenbedingungen zu schaffen für Kultur, florierenden Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Bildung und Wohnen in der Innenstadt.

So kann es gelingen: Frequenz bringen, Treffpunkte schaffen, eine gute Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln herstellen und Parken ohne Probleme ermöglichen.

Lasst uns Historisches erhalten, Neues integrieren und mit mehr Blumen und Grün ein schönes Zentrum schaffen, wo wir uns gerne und sicher aufhalten.

  • Veerner Höfe
    Es muss endlich losgehen!
  • Norderstädtischer Markt (Kappel-Karree)
    Vision entwickeln, Bebauungsplan anpassen, Investoren finden. 
  • Café-Gastronomie im Allerpark
    Dauerhaft etwas möglich machen! Investoren (und Betreiber) finden. Mehr unter Tourismus!
  • Öffnung der Fußgängerzone
    für Pkws bis zur Herrlichkeit mit Anschluss an die Obere Straße:
    natürlich im Schritttempo und mit Kurzzeitparkplätzen
  • Rathausplatz
    Abbau des Podestes, Bäume als dauerhafte Schattenspender und am liebsten einen klassischen Brunnen mit Sitzgelegenheiten.
  • Sanierungsgebiet Sandbergviertel/Obere Straße rund um die ehemalige Nikolaikirche
    Seit fast schon Generationen ein Thema: Es wird Zeit, einen Kooperationsplan mit Machbarkeit und verlässlicher Timeline mit der Eigentümerfamilie abzustimmen.
  • Wochenmärkte
    Neue Konzepte für die Wochenmärkte gemeinsam mit den Marktsprechern entwickeln, damit unsere Märkte wieder attraktive Einkaufs- und Treffpunkte werden.
  • Events aufwerten und vermarkten
    4 Verkaufsoffene Sonntage (mit Lätare-Spende, Autosonntag, Verden mobil und Streetfood Festival), Domweih, Flohmarkt, Weihnachtsmarkt, Jazz & Blues Nacht, Domfestspiele, Dommusiken …
  • Weniger Steine, mehr Blumen und Grün, mehr unter dem Punkt „Natur“
  • Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten
    Dienstleistung, Bildung und Wohnen (in den Nebenstraßen)
  • Parken
    Mehr Parkmöglichkeiten schaffen, um die Innenstadt leichter zu erreichen. Überarbeitung des Parkraumkonzeptes.
    Mehr unter dem Punkt „Verkehr & Parken“
  • Wertschätzendes und unterstützendes Klima für Investoren
  • Meine Bitte…
    An die Eigentümer von Liegenschaften in der Innenstadt: Ihnen kommt eine besondere Verantwortung zu. Ein konsensorientiertes Verantwortungsgefühl und Ihre Handlungsbereitschaft sind substanziell.
  • Und hier ein Appel des Einzelhandels
    Zitat von der Website verden-hats.de des Kaufmännischen Vereins: „Kommen SIE … bleiben WIR, Lassen Sie ihre Kaufkraft in Verden und setzen Sie ein klares Zeichen für den stationären Einzelhandel sowie für die Gastronomie.“ Wir alle in der Stadt sind davon abhängig, dass wir jetzt und auch in Zukunft die Dinge, die wir täglich brauchen, aber auch jene, die uns lieb und wichtig sind, hier vor Ort bekommen können. Dazu müssen wir unsere Geschäfte, Läden und die Menschen unterstützen, die mit persönlichem Einsatz und Leidenschaft diese Betriebe führen. „Jetzt erst recht lokal!“ 

Darum keine Stadtentwicklungsgesellschaft
Die Idee ist schon zehn Jahre alt und mit Sicherheit gibt es gute Gründe, warum sie bisher nicht umgesetzt wurde.

  • Es wird teuer
    Gehälter für Geschäftsführer und Mitarbeiter (m/w/d), Büro und Ausstattung
  • Verantwortung wird weggeschoben
    Von der Stadtverwaltung und Bürgermeister/in zur Entwicklungsgesellschaft
  • Es geht nicht schneller
    Zeitliche Verzögerungen liegen in den Genehmigungsverfahren und öffentlichen Abstimmungsprozessen
Deshalb: Das Herz der Stadt ist Chefsache!

Leben & Wohnen

Bildung
& Integration

Von Anfang an

Kultur
& Sport

Beste Rahmenbedingungen bieten

 

Sicherheit

Sauber. Sicher. Katastrophenfest.

Insgesamt ist Verden eine sichere Stadt. Doch auch hier gibt es Belästigungen, Diebstähle, Gewalt und Verbrechen.. Auch die gefühlte Sicherheit ist noch einmal etwas anderes als tatsächliche Gefahren, denn auch in unserer Stadt gibt es ungepflegte, nicht beachtete Ecken, Straßen und Unterführungen, die man nur mit einem mulmigen Gefühl passiert. Wie diese Angsträume entschärft werden können, dazu bedarf es der Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes mit der Polizei und Feuerwehr und eines kontinuierlichen Austausches.

Sicherheit bezieht sich auch auf die Verkehrssicherheit; die Sicherheit von Straßen, klaren Vorfahrtsregelungen, guter Beleuchtung, verkehrssicheren Fahrrädern, E-Scooter und anderer Fahrzeuge und selbstverständlich dem Verhalten der verschiedenen Verkehrsteilnehmer: LKW-, Bus- und Autofahrer, Roller, E-Scooter und Fahrradfahrer und Fußgänger. Aufklärung und Kontrolle der Regeln können so manchen Unfall verhindern und emotional aufgeladene Situation entschärfen. Für ein freundliches Miteinander auf unseren Straßen.

Sicherheit im Katastrophenfall, sei es bei Naturphänomenen (Überschwemmungen, Hitze), Industrieunfällen, Ausfall der Infrastruktur (z.B. Strom, Internet, Mobilfunk) oder in Kriegssituationen. Dies ist Kernaufgabe des Staates, hierzu bedarf es der Gemeinschaft, denn hier steht man als Privatmensch alleine auf verlorenem Posten. Wie krisensicher ist unsere Stadt, gibt es Schutzräume, ist die Bevölkerung fit für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintritt?

  • Sicherheitskonzept mit Polizei und Feuerwehr, um Angsträume zu beseitigen und Sicherheit in den Straßenverkehr zu bringen
  • Ordnung darf Präsenz zeigen: Kontaktbeamter/in in der Stadt
  • öffentliche Kameras an neuralgischen Punkten,
  • Mobbing- und Gewaltprävention in KiTas und Schulen
  • smarte Nachtbeleuchtung
  • Sicherheitskonzepte für Katastrophenfälle mit allen Blaulichern (Johanniter, THW, Rotes Kreuz, Polizei, Feuerwehr,..)
  • Schutzräume, Wasserversorgung, Notstrom, Hilfsketten (privat wie professionell), Evakuierungen, Wehrhaftigkeit
  • Das braucht die Feuerwehr:
    in Dauelsen: 2 Stellplätze und eine Umkleide (sw Trennung),
    in Döhlbergen: Fahrzeughalle und Umkleide,
    in Eissel: Neubau des Feuerwehrhauses,
    in Eitze: Grundstück für weiteren Stellplatz und mehr,
    in Hönisch: (Fertigstellung des) Neubaus,
    in Scharnhorst: 1 Stellplatz und eine Umkleide (sw Trennung)

Arbeiten

Wirtschaft

Energie & Entsorgung

Mobilität, Verkehr & Parken

Ob aus Kirchlinteln/Verden Ost, Walle/Dauelsen/Verden Nord, Nienburg/Dörverden oder Thedinghausen – gleich aus welcher Richtung man ins Stadtzentrum oder daran vorbei möchte, man steht im Stau. Besonders prekär ist es über die Allerbrücken und im Feierabendverkehr. Da stauen sich die Autos vom Stadtwald bis zum Kreisel und von der Grünen bis zur Unteren Straße. Die Anwohner an der Bremer Straße und der Hamburger Straße in Dauelsen leiden kontinuierlich unter einem hohen Durchgangsverkehr.

Verden lebt (auch) vom Pendlerverkehr. Fast 8.000 Einpendler gab es 2024 laut Pendleratlas (pendleratlas.statistikportal.de). Viele können mit der Bahn fahren und die Buslinie 714 zum Finkenberg nutzen. Für viele andere ist das keine Option.

Aber auch Verdener haben aus ihren Ortsteilen längere Strecken bis ins Stadtzentrum vor sich:
Entfernungen über 4 km vom Ortskern zum Verdener Rathaus (Google Maps)
6,3 km Walle
6,1 km Rieda
5,4 km Eissel
5,8 km Scharnhorst
5,5 km Eitze
4,7 km Döhlbergen
Bei einer Einwohnerzahl von 27.117 (Stand: 31.03.2025; Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen) und einer Bevölkerungsdichte von 379 Einwohner je km2, ist ein ÖPNV nicht in einer komfortablen Taktung finanzierbar (zum Vergleich Bremen: 1.850 Einwohner je km2).

Ein Auto ist nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern auch ein Transportmittel: Nach der Arbeit fährt man zum Einkaufen, holt die Kinder ab oder man geht in der Stadt shoppen, bringt die Einkäufe ins Auto, um dann ohne Ballast noch einen Kaffee trinken zu gehen. Das können andere Verkehrsmittel nicht leisten.

LKWs transportieren Rohstoffe und Waren zu und von unseren Unternehmen. Handel bringt Wandel, kein Handel bringt auch Wandel, aber nicht den, den wir uns wünschen.

Stop-and-go und Stau zerren nicht nur an den Nerven der Anlieger, sondern verursachen auch einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden durch verlorene Lebens-/Arbeitszeit, eine erhöhte Feinstaubbelastung und Energieverschwendung.
Den Pkw und LKW-Verkehr durch absichtlich unattraktive Bedingungen zu wollen, ist der falsche Weg und funktioniert nicht, wie man sieht. Es muss das Ziel sein, dass der Verkehr fließt.

  • Kein Abbruch der Südbrücke ohne Schaffung eines alternativen, zweiten (provisorischen) Allerübergangs
  • Verkehrsführung Nordertorkreisel/Große Straße/Am Nordertor/Claus-Ruge-Straße: Da steh ich eigentlich nur fassungslos davor bzw. halb im Kreisel.
  • Einheitliche Rechts-vor-Links Regelungen in den Wohngebieten (Beispiel Windmühlenstraße)
  • Grüne Wellen auf den Hauptverkehrsadern
  • Intelligente Ampelschaltungen nach Verkehrsaufkommen
  • Strategische Planungen zu einem dritten Allerübergang

Parken
In einem Gutachten wurde festgestellt, dass es vormittags über einige Stunden tatsächlich zu wenige Parkplätze gibt. Dann, wenn Teilzeitkräfte, Patienten und Kunden zugleich ins Stadtzentrum möchten. Es ist auch – für Ortsunkundige – schwer, die Parkmöglichkeiten zu erkennen und es entsteht ein unnötiger Suchverkehr.

  • Erst Schaffung von Parkplätzen in der Süderstadt bevor das Parkhaus an der Brückstraße abgerissen wird.
  • Keine (vollständige) Umwandlung des Domparks in einen Parkplatz, allerdings Einrichtung einer Parkreihe entlang der Südseite des Doms (als Einbahnstraße befahrbar von der Domstraße zur Grünen Straße. Das würde auch dem Freitagsmarkt helfen.
  • Optionen für einen weiteren Standort für eine Parkpalette oder Parkhaus in der Süderstadt, jenseits der Nordbrücke und/oder Bening Parkplatz prüfen.
  • Parkhäuser auch in die Tiefe bauen und als Schutzräume nutzbar machen.
  • Parkleitsysteme, um Suchverkehr zu minimieren
  • Parkpalette am P&R Platz Bahnhof Verden an der Lindhooper Straße
  • Überarbeitung des Parkraumkonzeptes

Andere Fortbewegungsmittel

Selbstverständlich spielen im innerstädtischen Verkehr auch andere Fortbewegungsmittel eine wichtige Rolle: Der ÖPNV, Taxen (private und die Anruf-Sammel/Linien-Taxen der VWE), Fahrräder, E-Scooter und natürlich die eigenen Füße, das gesündeste Fortbewegungsmittel.

Durch unklare Verkehrsführungen und Berechtigungen entstehen kritische Situationen und oftmals bleiben Höflichkeit und Rücksichtnahme auf der Strecke. Um Unfälle zu vermeiden, setze ich mich dafür ein:

  • Konsequente Verkehrserziehung
  • Überprüfung der Verkehrssicherheit bei Scootern und Fahrrädern
  • Sichere Fußwege (Stolperfallen, Beleuchtung, Straßenquerungen, rutschige Beläge)
  • Sichere Fahrradwege (Beleuchtung, Einsehbarkeit, gefährliche Ausfahrten und Verkehrsführungen, unklare Vorfahrtsregeln). Auf manche Strecken wurde ein besonderer Fokus gelegt, andere sind für Radfahrer sehr unsicher: wie z.B. die Wallstraßen, Ecke Obere Straße/Anita Augspurg-Platz, Kreuzung Hönisch, Klein Hutberger Weg, Bodenschwelle Lugenstein u.a.

Eine konsequente Verkehrserziehung ist gerade bei E-Scooter Fahrern wichtig. Viele sind sich der Regeln nicht bewusst: Fahren ist auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen erlaubt, aber nicht auf Fußwegen, Straßen und Fußgängerzonen, es darf keine zweite Person mitfahren und ab März 2027 kommen neue dazu: Blinker für neu zugelassene Scooter, 25 Euro Verwarnungsgeld für Fahren auf dem Fußweg, Versicherungspflicht, striktere Haftungs- und Abstellregelungen. Eine Helmpflicht gibt es nicht, das Tragen eines Helms wird jedoch empfohlen.